Heute gab es die erste Ernte vom Helgoländer Wildkohl.
Ich habe ihn letzes Jahr gesäht (Saatgut von Dreschflegel). Inzwischen sind es kräftige Pflanzen.
Zur Ernte habe ich einfach die jungen Triebe ausgebrochen. Der Rest bleibt stehen und wird bald die nächste Ernte liefern.
Zubereitet wie Wirsinggemüse ein leckere Sache. Dem Wildkohl ist für die nächsten Jahre ein Plätzchen im Garten sicher.
Rezept für die Großfamilie:
- 1,5 kg Wildkohl in Streifen schneiden, ca. 0,5 bis 1 cm breit. Junge Blattstiele und Stängel können ruhig mit verwendet werden, solange sie noch nicht holzig sind.
- in Salzwasser ca. 5 Minuten kochen, in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken
- 2 große Zwiebeln würfeln und in ca. 250 g ausgelassenem Speck andünsten (Wenn kein Speck da ist, gehen auch Schweineschmalz oder Butter)
- mit etwas Mehl aus der Zwiebel-Speck-Mischung eine Einbrenne herstellen
- mit ca. 1 Finger breit Gemüsebrühe aufgießen und gut durchrühren
- den abgetropften Kohl wieder zugeben
- Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken und einige Zeit bei schwacher Hitze ziehen lassen
Raps (aus Herbstsaat, eine gute Winternutzung für die Beete) kann man auch so zubereiten. Die Rapsernte ist dann Anfang Mai abgeschlossen und das Beet kann neu bepflanzt werden.
